Impuls des Monats Mai

MAI

Der Monat Mai ist angebrochen…

An was denken Sie, wenn Sie an den Mai denken?

„Eins, zwei, drei,
sagt Frau Mai.
Das Gartenwerkzeug herbei,
er kommt, der Mai.“

Monika Minder

Bestimmt auch daran, dass nun der Frühling im vollen Gange ist und die ein oder andere Gartenarbeit ansteht…

Woran noch?

Vielleicht kommt Ihnen Maria in den Kopf…
denn der Mai wird auch als Marienmonat bezeichnet.

Frühling und Maria…
Wie passen diese beiden zusammen?

Maria steht am Beginn des Heilswerkes Gottes und symbolisiert somit den „Frühling des Heils“.
Was dies wiederum bedeutet hören wir im Lukasevangelium:

Der Engel kam zu ihr und sagte: »Sei gegrüßt, Maria, der Herr ist mit dir; er hat dich zu Großem ausersehen!«

Maria erschrak über diesen Gruß und überlegte, was er bedeuten sollte.

Da sagte der Engel zu ihr: »Hab keine Angst, du hast Gnade bei Gott gefunden!

Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und wird ›Sohn des Höchsten‹ genannt werden. Gott, der Herr, wird ihn auf den Thron David erheben, und er wird für immer über die Nachkommen Jakobs regieren. Seine Herrschaft wird nie zu Ende gehen.«

Maria fragte den Engel: »Wie soll das zugehen? Ich bin doch mit keinem Mann zusammen!«

Er antwortete: »Gottes Geist wird über dich kommen, seine Kraft wird das Wunder vollbringen. Deshalb wird auch das Kind, das du zur Welt bringst, heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, bekommt einen Sohn – trotz ihres Alters. Sie ist bereits im sechsten Monat, und es hieß doch von ihr, sie könne keine Kinder bekommen. Für Gott ist nichts unmöglich.«

Da sagte Maria: »Ich gehöre dem Herrn, ich bin bereit. Es soll an mir geschehen, was du gesagt hast.« Darauf verließ sie der Engel.

Maria vertraut dem Engel, sie vertraut Gott. Er wird schon einen Plan mit ihr haben! Sie selbst kann aber noch gar nicht einschätzen, was passiert und weiß zu dem Zeitpunkt auch noch nicht, welche bedeutungsvolle Rolle sie damit erhält und bis heute hat.
Doch sie vertraut darauf, dass es schon gut werden wird.
Bis heute gedenken wir und beten wir zu ihr. Besonders in diesem Monat.

Maria hat ihre ganz eigene Geschichte mit Gott.
Und ihre Geschichte zeigt deutlich: Für Gott ist nichts unmöglich.

Wie oft stehen wir nicht auch vor solchen Situationen – wie Maria?
Situationen, auf die wir uns einlassen, wo wir vorher noch nicht wissen, wie es ausgehen wird und trotzdem wagen wir diesen Schritt.

Mark Forster singt in seinem Lied „Sowieso“

 Egal was kommt, es wird gut, sowieso
Immer geht ’ne neue Tür auf, irgendwo
Auch wenn’s grad nicht so läuft, wie gewohnt
Egal, es wird gut, sowieso

Mark Forster

 

Mark Forster – Sowieso (Official Video) – YouTube

Egal – vor welche Entscheidung wir stehen oder wie es gerade in unseren Leben läuft – ob gut oder schlecht, wir können uns sicher sein, dass Gott mit jedem von uns einen Plan hat und dass er immer bei uns ist und für ihn nichts unmöglich ist.

„Es wird schon gut! – Sowieso!“

Vielleicht kann diese Botschaft in Verbindung mit Maria und dem Frühling, für uns eine Hoffnungsbotschaft sein. Der Frühling, der unsere Welt bunt macht und uns zum Staunen bringt, der neues Leben wachsen lässt. Und Maria, die uns zeigt, dass wir auf Gott vertrauen können.

Genießen wir also den Mai, das Frühlingserwachen und glauben, wie Maria fest daran, dass alles gut werden wird!