{"id":359,"date":"2014-04-10T18:00:58","date_gmt":"2014-04-10T18:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?page_id=359"},"modified":"2020-06-16T11:11:43","modified_gmt":"2020-06-16T11:11:43","slug":"das-dingdener-haus-voll-glorie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?page_id=359","title":{"rendered":"Im Portr\u00e4t: &#8222;Das Dingdener Haus voll Glorie&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_0065.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-159 alignright\" src=\"http:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_0065-199x300.jpg\" alt=\"DSC_0065\" width=\"199\" height=\"350\" \/><\/a>Wenn er Augen und Ohren h\u00e4tte, was mag dieser Kirchturm in seiner \u00fcber 850-j\u00e4hrigen Geschichte schon alles gesehen und erlebt haben? Unz\u00e4hlige Ostern\u00e4chte, ebenso viele Weihnachten. Taufen, Trauungen, Beerdigungen. Sogar ein sp\u00e4terer Bischof war unter den T\u00e4uflingen. Aber genauso Kriegsdonner und Schlachtenl\u00e4rm. M\u00e4rkte und Dorffeste. Verliebte Paare beim Spaziergang. Spielende Kinder im Schatten des Kirchturms. Kneipenbesucher, die auf ihrem Heimweg Halt suchen. Im wahrsten Sinne des Wortes.<img decoding=\"async\" title=\"Weiterlesen \u2026\" src=\"http:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/wordpress\/img\/trans.gif\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Der sp\u00e4tromanische Turm aus Eifel-Tuffstein lugt aus der Ferne gut sichtbar \u00fcber den D\u00e4chern Dingdens hervor. Genau 43,32 Meter hoch, nur Borgers Schornstein ist l\u00e4nger. Das Haus voll Glorie, hier schauet es wirklich weit \u00fcber alle Land. So ist es heute, so war es sp\u00e4testens seit dem 12. Jahrhundert, als der Turm einer alten Holzkapelle nachfolgte.<\/p>\n<p>Dabei diente das Gem\u00e4uer zun\u00e4chst nicht nur als Kirchturm im heutigen Sinne. Mit Raum f\u00fcr vier Glocken und dem Wetterhahn an der Spitze. Die Kirche war Wehrturm und Zufluchtsort f\u00fcr die Bauern und Dorfbewohner. Zogen r\u00e4uberische oder kriegerische Truppen heran, bot die Kirche Schutz und Sicherheit. Nicht nur im \u00fcbertragenen Sinne wie heute, sondern ganz konkret. Schmale Fenster und Schie\u00dfscharten erinnern bis heute an diese urspr\u00fcngliche Funktion. Blitzschnell abgeschossene Pfeile trieben die Angreifer in die Flucht.<\/p>\n<p>Mit viel Phantasie sieht man die Ritterhorden des Mittelalters lebendig werden. Vor allem die Kommunionkinder wollen solche Stories h\u00f6ren, wenn sie mit Hermann-Josef Fischer in den Turm klettern. Dieser Dingdener kennt die Geschichte der Pfarrkirche St. Pankratius. Seiner Pfarrkirche, m\u00fcsste man sagen.<\/p>\n<p>Sein Leben ist seit Kindertagen mit der Kirche verbunden. Dem Geb\u00e4ude genauso wie der Institution. Messdiener, Wallfahrer, Gemeindearbeit. So haben es viele Dorfbewohner erlebt.<\/p>\n<p>Als K\u00fcster war Hermann-Josef Fischer neun Jahre lang am Ende seines Berufslebens t\u00e4tig. Mit dem 67-J\u00e4hrigen wird der Spaziergang durch die Kirche zur Entdeckungsreise durch die Jahrhunderte.<\/p>\n<p><strong>Bezugspunkt im Leben der Menschen<\/strong><\/p>\n<p>Die katholische Kirche geh\u00f6rt zu Dingden wie der Dom zu K\u00f6ln. Nicht nur als Fluchtort im Mittelalter, sondern vor allem als Bezugspunkt im Leben der Menschen. Heute noch genauso wie f\u00fcr viele in den vergangenen Jahrhunderten.<\/p>\n<p>Vor exakt 700 Jahren wurde die Kirchengemeinde das erste Mal in alten Urkunden erw\u00e4hnt. Aber schon im Jahr 1000 soll es eine Holzkapelle gegeben haben. Damals wurde der Heilige Pankratius ihr Patron, ein heiliger Popstar des fr\u00fchen Mittelalters. 985 wurden seine Gebeine von Rom nach Gent in Flandern \u00fcberf\u00fchrt. Ein gro\u00dfes Spektakel. Heute w\u00fcrden wir Tournee dazu sagen.<\/p>\n<p>Damals nahmen sich die Dingdener diesen M\u00e4rtyrer der Urkirche zum Vorbild, der um das Jahr 304 herum in Rom enthauptet worden war. \u00dcber die Jahrhunderte hielt der Schutzpatron, der zu den Eisheiligen z\u00e4hlt, seine sch\u00fctzende Hand \u00fcber das Dorf. Vielleicht hat er sich nur ein einziges Mal in den letzten Jahren weggeguckt, als die D\u00fcsseldorfer Landespolitiker im Jahre 1975 die einst selbstst\u00e4ndige, westf\u00e4lische Gemeinde Dingden der rheinischen Stadt Hamminkeln zuschlugen. Aber f\u00fcr weltliche Politik sind Heilige ja auch nicht zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>In der Kirche sucht der Besucher den Heiligen Pankratius vergebens. Die abstrakt gestalteten Kirchenfenster von Trude Dinnendahl-Benning zeigen symbolische Motive. Weiter im Altarraum: Maria im Strahlenkranz, schmerzhafte Mutter Gottes, Tabernakel, der goldene Auferstandene \u00fcber dem Altar, Taufbrunnen. Das sind die Blickf\u00e4nge in der Kirche.<\/p>\n<p>Fischer zuckt mit den Achseln, wenn er gefragt wird, ob Pankratius\u2018 Reliquien wenigstens im Altar aufgebahrt sind. \u201eAber die sind ganz sicher von einem Menschen, der gut gelebt hat\u201c, hei\u00dft seine listige Antwort. Eine Statue des Heiligen Pankratius steht erst wenige hundert Meter an der Greft auf dem Weg Richtung Pfarrhaus. Aber im Gemeindeleben ist Pankratius allt\u00e4glich pr\u00e4sent: Nicht nur auf den Briefk\u00f6pfen der Pfarrei, sondern auch bei den Gemeinschaften und Gremien in Dingden. Pankratius ist feste Gr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p><strong>Der dunkelste Tag ihrer Geschichte<\/strong><\/p>\n<p>So m\u00e4chtig und gewaltig wie das Kirchengeb\u00e4ude. Von au\u00dfen bilden Turm und Hauptteil eine Einheit. Innen sieht das anders aus. So ist der Turm eine separate Kapelle. Ins Kirchenschiff kann man nicht gelangen, sondern geht au\u00dfen herum durch den Seiteneingang oder durchs Haupttor.<\/p>\n<p>Das liegt auch daran, dass die Kirche am 25. Februar 1945 den dunkelsten Tag ihrer jahrhundertelangen Geschichte erleiden musste. Vier Jagdbomber der britischen und polnischen Luftwaffe stie\u00dfen an diesem Sonntagmorgen um kurz vor neun durch den Himmel und entluden ihre t\u00f6dliche Fracht \u00fcber Dingden. Ein mutiger Luftschutzwart gab rechtzeitig Alarm. Alle Gottesdienstbesucher konnten sich in Sicherheit bringen. Ironie der Geschichte: Nicht in der Fluchtburg Kirchturm wie Jahrhunderte zuvor, sondern au\u00dferhalb im Luftschutzkeller. F\u00fcr die Bomberpiloten bot die Kirche ein sicheres Ziel. Und die Aussicht auf m\u00f6glichst viele zivile Opfer, um die Moral der deutschen Bev\u00f6lkerung zu zerm\u00fcrben. Der Plan ging nicht auf, es gab weder Tote noch Verletzte zu beklagen. Gott sei Dank. Und Pankratius sei Dank.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr lag die Pfarrkirche in Schutt und Asche, nur der Turm \u00fcberstand die Attacke mit leichten Blessuren. Nach Kriegsende wurden Pl\u00e4ne gezeichnet und wieder verworfen. Eine schlichte L\u00f6sung sollte her: \u201eEine Hallenkirche ohne S\u00e4ulen, die den Blick verstellen k\u00f6nnten, mit kleinen Anbetungskapellen sollte entstehen\u201c, wie es in einer Festschrift zu 60 Jahre Wiederaufbau hei\u00dft. Der Dingdener Volksmund formuliert es profaner: \u201eWie eine Scheune.\u201c Passend zum d\u00f6rflichen Charakter Dingdens und seiner Bauernschaften. In der Festschrift hei\u00dft es wohlformuliert: \u201eN\u00fcchtern und k\u00fchl pr\u00e4sentiert sich der Innenraum und lenkt den Blick unweigerlich auf den hell erleuchteten Altarraum.\u201c<\/p>\n<p>Architekt Walter Kremer aus Duisburg bekam seinerzeit vom Kirchenvorstand den Zuschlag f\u00fcr den Wiederaufbau. Die Dingdener Handwerker legten los, Schulkinder halfen beim Steine klopfen. Mit Ziegelsteinen aus Lankern wurde das Geb\u00e4ude hochgezogen. Am 4. Oktober 1950 wurde wieder Kirchweih gefeiert. Dingden hatte seinen geistlichen Mittelpunkt zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u00dcber eine Frage wurde beim Bau viel diskutiert: Wo ist eigentlich vorne, wo ist hinten? Normalerweise weist der Altar nach Osten. In Dingden wurde er an der Westseite platziert. Das hatte vor allem praktische Gr\u00fcnde, denn der neue Haupteingang wurde von der Kirchturmseite auf die Dorfseite verlegt. Verkehrte Welt in Dingden. Der anstehende Umbau der Kirche sorgt f\u00fcr leichte Korrekturen: Der Altar wird wieder ein St\u00fcckchen zur\u00fcck nach Osten ger\u00fcckt. Aber daf\u00fcr sind nicht die Ost-West-Beziehungen ausschlaggebend, sondern der Altarraum soll n\u00e4her an die Gemeinschaft der Gl\u00e4ubigen heran. Und: Der Turm wird wieder in den Kirchenraum einbezogen. Mitten drin statt nur dabei.<\/p>\n<p>Nach den vielen wechselvollen Ver\u00e4nderungen der vergangenen Jahrhunderte steht auch die bevorstehende Renovierung in der Kontinuit\u00e4t des Wandels. Schon nach 1950 wurde viel getan: Der damalige Hochaltar wurde abgebaut. Neue Farbe an die W\u00e4nde gestrichen. Die Seifert-Orgel eingebaut. Die Liste der Ver\u00e4nderungen reicht bis zur Wiederentdeckung der \u00d6lgem\u00e4lde, die an der Seitenwand den Kreuzweg zeigen und bis in die 1980er Jahren auf dem Friedhof unterm Abdach standen.<\/p>\n<p>So geht der Wandel immer weiter. Der Kirchturm bleibt Sichtmarke und Fluchtpunkt. Pankratius h\u00e4lt seine sch\u00fctzenden H\u00e4nde \u00fcber die Pfarrkirche. Jetzt bekommt das Gemeindeleben neue Strukturen durch die Zusammenf\u00fchrung zur neuen Pfarrgemeinde Maria Frieden.<\/p>\n<p>Das alte Kloster, zwischen Loikum und Dingden gelegen, gibt es l\u00e4ngst nicht mehr. Aber nicht nur die Marienvredener Stra\u00dfe im Dorfkern erinnert daran. Viele Steine des Klosters sind nach der Aufl\u00f6sung in Dingdener H\u00e4usern verbaut worden \u2013 ob im Saal Hoffmann oder im Caf\u00e9 Cr\u00e8me. Sie m\u00f6gen heute auch symbolhaft f\u00fcr die vielf\u00e4ltige Verankerung von Maria Frieden in Dingden stehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Artikel von Norbert Ne\u00df, erschienen im Pfarrbrief (Advent 2012)<\/span><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-359 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?attachment_id=364'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/DSC_0059-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-364\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-364'>\n\t\t\t\tAu\u00dfenansicht\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?attachment_id=365'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/DSC_0051-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-365\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-365'>\n\t\t\t\tDas Kirchenschiff vor der Renovierung.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt 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class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-379'>\n\t\t\t\tKirchenfenster von Trude Binnendahl-Benning\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?attachment_id=380'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/DSC_0017-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-380\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-380'>\n\t\t\t\tBlick auf die Orgelempore vor den Arbeiten.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?attachment_id=378'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" 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class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?attachment_id=8789'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Ostern-2017-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-8789\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-8789'>\n\t\t\t\tDurch die Blume gesehen&#8230;\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?attachment_id=8790'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Auferstandener-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-8790\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-8790'>\n\t\t\t\tDas Kreuz \u00fcber dem Altarraum.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?attachment_id=8791'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_0707-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-8791\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-8791'>\n\t\t\t\tDas Kirchenschiff.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn er Augen und Ohren h\u00e4tte, was mag dieser Kirchturm in seiner \u00fcber 850-j\u00e4hrigen Geschichte schon alles gesehen und erlebt haben? Unz\u00e4hlige Ostern\u00e4chte, ebenso viele Weihnachten. Taufen, Trauungen, Beerdigungen. Sogar ein sp\u00e4terer Bischof war unter den T\u00e4uflingen. Aber genauso Kriegsdonner und Schlachtenl\u00e4rm. M\u00e4rkte und Dorffeste. Verliebte Paare beim Spaziergang. Spielende Kinder im Schatten des Kirchturms. 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