{"id":10268,"date":"2021-04-09T00:16:40","date_gmt":"2021-04-09T00:16:40","guid":{"rendered":"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?p=10268"},"modified":"2021-04-09T06:29:09","modified_gmt":"2021-04-09T06:29:09","slug":"wochenimpuls-maria-2-0-generation-k","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?p=10268","title":{"rendered":"Wochenimpuls Maria 2.0 &#8211; Generation K"},"content":{"rendered":"<p>Sie setzen sich mit Kirche auseinander &#8211; und das gerne auch kritisch und konstruktiv. Wie schauen junge Frauen auf die Kirche?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kfd.de\/generation-k\">www.kfd.de\/generation-k<\/a><\/p>\n<p>Sophia Fritz hatte eigentlich einen engen Bezug zur katholischen Kirche, bis sie 14, 15 Jahre alt war. Sie war eingebunden in eine Gemeinde, Messdienerin. Doch dann kam der Bruch: In der Kirche fand sie keine weiblichen Vorbilder, die Sprache erreichte sie nicht mehr.<!--more--><\/p>\n<p>Dennoch besch\u00e4ftigte sich die heute 23-J\u00e4hrige Drehbuch-Studentin weiter mit Gott, mit der Bibel, dem Glauben, der Kirche. Und ver\u00f6ffentlichte das Buch &#8222;Gott hat mir nie das Du angeboten&#8220;.<\/p>\n<p>Ein Buch, das beim Lesen der Bibel entstanden ist. &#8222;Mich interessierte die Sehnsucht nach einem Gott. Ich wollte wissen, woher mein Bed\u00fcrfnis nach Gott kommt.&#8220; Beim Lesen der Bibel notierte sich Sophia Fritz \u00fcber zwei bis drei Jahre ihre Gedanken, schrieb Mails an einen Freund, der Pfarrer geworden ist. &#8222;Wie meint Gott das?&#8220;, fragte sie sich und ihn oft. Und so ist ihr Buch eine Suche nach Antworten.<\/p>\n<p>Sophia Fritz macht f\u00fcr sich einen gro\u00dfen Unterschied zwischen Glauben und Religiosit\u00e4t. &#8222;Mein Glaube ist stark, und mit ihm hadere ich auch nicht. Glaube ist ein intuitives Gef\u00fchl &#8211; aber an Religiosit\u00e4t reibe ich mich auf.&#8220;<\/p>\n<p>Mit der Kirche hat Sophia Fritz indes wenig zu tun. &#8222;Ich respektiere Kirche als Heimatort f\u00fcr \u00e4ltere Menschen. Wenn ihnen die Rituale dort etwas geben, wenn sie dort einen Raum f\u00fcr sich gefunden haben, ist das doch gut. Man muss nicht zwingend alles \u00e4ndern, nur damit es den J\u00fcngeren gefallen k\u00f6nnte. Zumal: Ich m\u00f6chte Kirche gar nicht ver\u00e4ndern. Ich m\u00f6chte sie nicht pr\u00e4gen, ich k\u00e4mpfe nicht f\u00fcr sie. Ich habe andere R\u00e4ume, in denen ich mich zu Hause f\u00fchle. Ich muss nicht aus Kirche diesen Raum machen.&#8220;<\/p>\n<p>Ihr Glaube, so die Studentin, dr\u00fccke sich in dem Gef\u00fchl von Liebe und N\u00e4chstenliebe aus. &#8222;Und das kann ich \u00fcberall finden, wo ich Menschen begegne.&#8220;<\/p>\n<p>Sich der Kirche wieder anzun\u00e4hern, hat Sophia Fritz oft versucht. &#8222;Aber genauso oft habe ich mich eben unglaublich aufgeregt. Kirche hat zum Beispiel ein gro\u00dfes Problem mit der Sprache. Barmherzigkeit, was hei\u00dft das denn? Und warum ist ein Gottesdienst eine Feier, wenn doch die Stimmung total gedr\u00fcckt ist? Das sind Differenzen, die ich nicht verstanden habe.&#8220;<\/p>\n<p>Ein weiteres gro\u00dfes Problem f\u00fcr die 23-J\u00e4hrige und ein wichtiger Grund, warum sie selbst der Kirche den R\u00fccken kehrte: Es gab dort keine weiblichen Vorbilder f\u00fcr sie. &#8222;Da spricht ein Mann, der z\u00f6libat\u00e4r lebt, weit weg von der Lebenswirklichkeit seiner Gemeinde. Ich habe einige beeindruckende M\u00e4nner in der Kirche getroffen &#8211; aber eben niemanden, mit dem ich mich als junge Frau identifizieren konnte.&#8220;<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie setzen sich mit Kirche auseinander &#8211; und das gerne auch kritisch und konstruktiv. Wie schauen junge Frauen auf die Kirche? www.kfd.de\/generation-k Sophia Fritz hatte eigentlich einen engen Bezug zur katholischen Kirche, bis sie 14, 15 Jahre alt war. Sie war eingebunden in eine Gemeinde, Messdienerin. 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