{"id":15674,"date":"2024-07-01T23:59:47","date_gmt":"2024-07-01T23:59:47","guid":{"rendered":"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?p=15674"},"modified":"2024-10-01T14:16:22","modified_gmt":"2024-10-01T14:16:22","slug":"impuls-fuer-den-monat-juli-2024-probiers-mal-mit-gemuetlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/?p=15674","title":{"rendered":"Impuls f\u00fcr den Monat Juli 2024: Probier\u2019s mal mit Gem\u00fctlichkeit\u2026"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_15675\" style=\"width: 308px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Monatsimpuls-Juli-2024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15675\" class=\" wp-image-15675\" src=\"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Monatsimpuls-Juli-2024-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"298\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Monatsimpuls-Juli-2024-300x212.jpg 300w, https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Monatsimpuls-Juli-2024-1024x724.jpg 1024w, https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Monatsimpuls-Juli-2024-768x543.jpg 768w, https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Monatsimpuls-Juli-2024-1536x1086.jpg 1536w, https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Monatsimpuls-Juli-2024-624x441.jpg 624w, https:\/\/mariafrieden-hamminkeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Monatsimpuls-Juli-2024.jpg 1642w\" sizes=\"(max-width: 298px) 100vw, 298px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15675\" class=\"wp-caption-text\">Liedtip: H\u00f6ren Sie mal rein, in welche Worte Paul Gerhard das vor mehr als 400 Jahren gekleidet hat.<\/p><\/div>\n<p>Wer kennt ihn nicht, den Schlager aus dem Disney-Klassiker \u201eDas Dschungelbuch\u201c? Wenn ich ihn h\u00f6re, m\u00f6chte ich mitsummen, und wenn ich dann die Augen schlie\u00dfe, sehe ich den alten B\u00e4r \u201eBalu\u201c, wie er sich mit dem Menschenkind Mogli auf dem Bauch sitzend r\u00fccklings auf dem Flu\u00df durch den sommerlichen Wald treiben l\u00e4sst. Da kommen Urlaubsgef\u00fchle auf! Bei Ihnen auch?<\/p>\n<p><!--more-->Urlaub \u2013 wie sehr wir ihn uns manchmal ersehnen. Allen Stress, alle Terminnot, alle Gesch\u00e4ftigkeit f\u00fcr ein paar Tage ablegen, sich Zeit nehmen f\u00fcr ein Buch, f\u00fcr Musik, f\u00fcr Zeit mit den Kindern oder Enkelkindern und abschalten, sozusagen \u201edie Seele baumeln lassen\u201c. Wie gut das tut \u2013 wenn wir uns denn darauf einlassen, denn oft genug nehmen wir uns sogar in der freien Zeit so viel vor, dass von \u201eGem\u00fctlichkeit\u201c und \u201ebaumelnder Seele\u201c keine Rede sein kann.<\/p>\n<p>Und dabei wusste man schon in biblischen Zeiten, wie wichtig es ist, zur Ruhe zu kommen. Jesus selbst sagt zu den Aposteln, die nach anstrengenden Tagen ersch\u00f6pft waren: \u201eKommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht euch ein wenig aus!\u201c Denn, so hei\u00dft es, sie fanden nicht einmal die Zeit zu essen. (Mk 6, 31) Ja, Pausen sind wichtig, und in denen kann weniger manchmal mehr sein. Da gilt es nicht, alles nachzuholen, was man meint, in den letzten Monaten verpasst zu haben. Klar, auch Kultur zu genie\u00dfen oder ein Konzert kann erholsam sein. Aber so hin und wieder ist es gut, dem Auge, dem Ohr, den Gedanken Ruhe zu verschaffen und \u00e4u\u00dfere Reize zu minimieren. Auf der Wiese liegen und dem Rauschen der B\u00e4ume und den V\u00f6geln zu lauschen, auf dem Gartenstuhl sitzen, die Augen schlie\u00dfen, ein Glas Wein oder eine Tasse Kaffee genie\u00dfen, den Duft von Blumen und frischem Gras wahrnehmen, am Strand den Wellen lauschen, Handy und Telefon abzuschalten: das ist Entspannung. Da kommt die Seele zur Ruhe! So wie Balu und Mogli eben.<\/p>\n<p>Aber: wirklich so? Na ja, nicht ganz so, denke ich. Im Lied hei\u00dft es: \u201eUnd wenn du stets gem\u00fctlich bist und etwas appetitlich ist so nimm es dir egal von welchem Fleck.\u201c Balu will Gem\u00fctlichkeit \u2013 immer! Er will sie nicht verdienen, er will einfach bekommen, was ihm gef\u00e4llt. Das funktioniert so nicht. Das w\u00e4re Leben auf Kosten anderer. Und dann w\u00fcrde die Gem\u00fctlichkeit auch irgendwann langweilig, oder?<\/p>\n<p>\u201eAlles im Leben hat seine Zeit.\u201c So steht es in der Bibel im Buch Kohelet. \u201eGeb\u00e4ren und Sterben, Niederrei\u00dfen und Aufbauen, Weinen und Lachen, Schweigen und Reden.\u201c Aber eben auch: Arbeit und Freizeit. Wir Menschen brauchen eine Aufgabe, wir sind nicht zum Nichtstun geschaffen, und wenn es gut l\u00e4uft, gibt Arbeit unserem Leben Inhalt, Struktur, ein Gef\u00fchl der Zugeh\u00f6rigkeit und Wertsch\u00e4tzung, macht gl\u00fccklich \u2013 solange wir es damit nicht \u00fcbertreiben. Wir \u00fcbernehmen mit unserer Arbeit Verantwortung daf\u00fcr, dass wir selbst und andere gut auf dieser Erde leben k\u00f6nnen \u2013 aber nicht f\u00fcr die Anh\u00e4ufung von Reicht\u00fcmern und unn\u00f6tigem Luxus (auch wenn das manchmal schon verlockend ist). Jesus sagt in seiner Bergpredigt zu seinen Freunden: \u201eWorum macht ihr euch Sorgen? K\u00f6nnt ihr mit aller M\u00fche euer Leben auch nur um einen Tag verl\u00e4ngern? Seht euch die V\u00f6gel an: Sie s\u00e4en nicht und ernten nicht, Gott ern\u00e4hrt sie. Und schaut auf die Lilien auf dem Feld: sie spinnen nicht und weben nicht, aber Gott kleidet sie pr\u00e4chtiger als selbst K\u00f6nig Salomo in all seiner Pracht. Denn Gott wei\u00df, was sie brauchen.\u201c Ja: Auch die V\u00f6gel m\u00fcssen sich ihr Futter suchen und ihre Jungen damit F\u00fcttern. Aber sie suchen nicht mehr, als sie brauchen. Und das w\u00e4re doch mal ein Vorbild f\u00fcr uns: Zufrieden sein mit dem, was wir haben. Oft ist das schon mehr, als wir brauchen. Wozu also abhetzen und st\u00e4ndig im Stress sein? Das haben wir eigentlich nicht n\u00f6tig. Und so steht es auch im Kohelet: \u201eSo kam ich zu dem Schluss, dass es f\u00fcr den Menschen nichts Besseres gibt, als fr\u00f6hlich zu sein und das Leben zu genie\u00dfen. Wenn er zu essen und zu trinken hat und sich \u00fcber die Fr\u00fcchte seiner Arbeit freuen kann, ist das Gottes Geschenk.\u201c<\/p>\n<p>Gott wei\u00df, was wir brauchen: Nahrung, Kleidung, ein Dach \u00fcber dem Kopf, Gemeinschaft mit anderen Menschen, Arbeit und Freizeit. Und er mahnt uns zur Bescheidenheit und damit zur Zufriedenheit \u2013 damit wir nach der Arbeit unsere Freizeit genie\u00dfen und \u201edie Seele baumeln lassen\u201c k\u00f6nnen. Ich w\u00fcnsche Ihnen allen dazu einen wunderbaren Sommer, der einl\u00e4dt, es den V\u00f6geln und den Lilien gleichzutun, Hektik und Stress f\u00fcr eine Zeit lang abzustellen und das Leben zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Viele liebe Sommergr\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p><em>Maria Thier, Pastoralreferentin<\/em><\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer kennt ihn nicht, den Schlager aus dem Disney-Klassiker \u201eDas Dschungelbuch\u201c? Wenn ich ihn h\u00f6re, m\u00f6chte ich mitsummen, und wenn ich dann die Augen schlie\u00dfe, sehe ich den alten B\u00e4r \u201eBalu\u201c, wie er sich mit dem Menschenkind Mogli auf dem Bauch sitzend r\u00fccklings auf dem Flu\u00df durch den sommerlichen Wald treiben l\u00e4sst. 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