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Wochenimpuls Maria 2.0 – Wer bleibt, wenn´s schwer wird?

Vom „Galiläischen Frühling“ ist in der modernen Bibelwissenschaft bildsprachlich vor allem mit Blick auf die ersten sechs Kapitel des Markusevangeliums die Rede. Dort wird geschildert, wie Jesus den Anbruch der Gottesherrschaft in Wort und Tat verkündet und dabei auf überwältigenden Zuspruch der Menschen stößt.( …) Der Gottessohn heilt Kranke und Besessene – nicht wenige, sondern viele. Kraftvoll ruft er Jünger in seine Nachfolge. In allen Städten und Dörfern Galiläas tritt er auf und verkündet die Botschaft der Liebe Gottes. Die Menschen kommen in Scharen, um Jesus zu erleben. (…)

Im Galiläischen Frühling schießen die Zahlen durch die Decke. Doch es gibt auch einen Galiläischen Herbst. Auf den letzten Metern seines Kreuzweges wird es einsam um den Gottessohn aus Nazareth. Von allen guten Geistern verlassen ist er dennoch nicht. Es sind Frauen aus Galiläa, die bei ihm bleiben, weil er mit ihnen ist. Gerade so werden sie zu Frühlingsbotinnen eines österlichen Neubeginns.

Robert Vorholt, in: CHRIST IN DER GEGENWART Nr. 6/2021

Robert Vorholt ist Professor für die Exegese des Neuen Testaments an der Universität Luzern/Schweiz

Stationsgang an Palmsonntag und Karfreitag in Ringenberg

An verschiedenen Stationen in Ringenberg erzählt Eule Sofia die Geschichte Jesu von Palmsonntag bis Karfreitag.

Die Geschichte kann man selbst lesen oder sich anhören, indem man die QR-Codes an den verschiedenen Stationen einscannt. Dafür solltet ihr ein internetfähiges Handy mitbringen und vorher die App „QR-Codes-Scanner“ runterladen. Außerdem gibt es an der jeweiligen Station etwas passendes zum ausprobieren, verschenken oder basteln…

Kreuzweg in Loikum – Open Air

Der Ortsausschuss Loikum lädt vom 7. März bis Ostern ein, sieben Stationen des Leidens mit Jesus zu gehen. Einige Stationen sind zusätzlich für Kinder gemacht. Der Kreuzweg führt durch das Wäldchen am Friedhof (Koplak). Der Zugang ist rechts vor dem Friedhofstor. Wir bitten Sie beim Gehen des Kreuzweges die Bestimmungen zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus einzuhalten.

Wochenimpuls Maria 2.0 – Liturgische Erfahrungen unter Corona-Bedingungen

Antwort aus einer Klostergemeinschaft

In einer Antwort wird betont, dass die gottesdienstlichen Feiern der klösterlichen Gemeinschaft „bewusste Glaubensakte“ gesetzt hätten, „zum Teil auch mit Psalmen der Vesper vom Tag – immer aber verbunden mit einer Mahlfeier mit selbst gebackenem Brot in Erinnerung an Jesu Mahl. Ich bin nicht nur Pastoralreferentin (Dipl.-Theol.), sondern auch Ordensschwester und alle bei uns im Konvent fanden die eigenen Gottesdienste (die nicht nur ich als Pastorale vorbereitete!) intensiver als die Messen. Wir werden ein Mal die Woche statt zur Messe zu gehen, eine eigene Feier gestalten und feiern, da wir sie lieb gewonnen haben und es als Intensivierung unseres Glaubens empfinden. Warum? Weil die stereotypen Einführungen in die Messe etc. manchmal nicht mehr zum Aushalten sind. Dazu die veraltete Sprache der Gebete, immer nur Opfertheologie,…wir ersehnen uns Anderes!“

Aus: Gottesdienst 3/2021, Zeitschrift der Liturgischen Institute Deutschlands, Österreichs und der Schweiz

Ein begehbares Labyrinth

Der Familiengottesdienstkreis der Pfarrei Maria Frieden lädt ein, Schritt für Schritt das Labyrinth zu durchlaufen. Vom 6. – 14. März ist es im Pfarrgarten Hamminkeln (Marienplatz 2) aufgemalt. Hier können Sie einen Augenblick zur Ruhe kommen und in sich hineinhorchen oder sich als Familie in das Abenteuer Labyrinth wagen. Das Labyrinth ist jederzeit frei zugänglich und bereitgelegte Impulse dürfen mit auf den Weg genommen werden.
An den Samstagabenden (6./13. März) wird das Labyrinth bei trockenem Wetter in den Abendstunden zwischen 18 und 21 Uhr mit Kerzen beleuchtet.
Die Coronaschutzverordnung ist einzuhalten