Impuls des Monats: Für Kopf und Herz

Liebe Leserinnen und Leser,

ab der ersten Juli-Woche beginnen die Sommerferien und die Urlaubszeit.
Unsere Wünsche: Viel SONNE, RUHE, ERHOLUNG, NEUE KRAFT TANKEN, FRISCH WERDEN und mit neuer Kraft zurück zur Schule oder Arbeitsstelle.

In der ersten Juli-Woche, am 3. Juli, feiert die universale Kirche das Fest des Hl. Apostels THOMAS, dem christlichen Glaubensgründer in Indien. Als Inder sehe ich in Apostel Thomas einen Menschen, der irdisches und ewiges Leben zusammenbringt.

Ich meine, Thomas möchte an einen Auferstandenen glauben, der wie wir das Leid kennengelernt hat, an einen Auferstandenen, der auch im Triumph des ewigen Lebens seine Wundmale behält, dem nicht nur das GLORIA des Himmels, sondern auch das KREUZIGE IHN der Straße bleibt. Thomas möchte daran glauben, dass unser menschliches Leben hier auf Erden nicht null und nichtig ist. Er möchte daran glauben, dass die Freuden und der Schmerz des menschlichen Lebens im göttlichen Licht gewandelt werden. Die sichtbaren Wundmale Jesu sind daher für ihn ein Zeichen, ein Symbol. Mit der bewegenden Christus-Erfahrung bekennt Thomas die Größe des Auferstandenen, seiner alles vermag, in dem er bekennt:  „MEIN HERR UND MEIN GOTT“.

Das Leben des Apostels Thomas weist uns auf die Auseinandersetzung mit unserem eigenen Glauben hin. Es gibt uns Fragen mit auf den Weg:

AN WAS FÜR EINEN GOTT GLAUBEN WIR?

Welche Glaubensgewissheit brauchen wir persönlich für unseren Glaubensweg? Neben diesen Glaubensfragen stellt uns Thomas auch eine praktische Alltagsfrage: Wem glauben wir und was?

Euch allen gesegnete und erholsame Sommerferien

Euer Pastor Pater George Kalachirayil cmi